Sonntag, 21. Mai 2017

Spät gezündet


In diesem Jahr hat es aus verschiedenen Gründen ziemlich lange gedauert, bis ich die kleine NX gestartet und zu einem kleinen Ausflug auf die Strasse gelenkt habe. Besser spät als gar nicht.
Das Wetter war schön und angesichts der hohen Ausflüglerdichte im Pott haben wir uns auf den Weg ins Sauerland gemacht.Natürlich geht auch das nicht ohne die obligatorischen Opas, die sich verhalten wie Fahranfänger. Das kennen wir schon.
Unser Ziel war der "Windsack" Dort gab es für uns ein Getränk und eine Grünkernfrikadelle auf der Terrasse in der Sonne. Das war ein bisschen wir Ferien.
Am Nebentisch sassen 3 Radfahrer und kippten sich bei fast 30 Grad warmen Aussentemperaturen einen halben Liter Bier nach dem anderen in die Rübe. Dazu Frikadellen mit Brot und nochmal Bier. Manche Verhaltensweisen meiner Mitmenschen finde ich ziemlich spookie. Da strampeln die sich dem Berg hoch einige Kalorien weg, kippen dann literweise Bier in sich rein, gefolgt von Kohlenhydraten und Fett, sind danach von sitzen in der Sonne und dem ganzen Alk echt ziemlich blau - und wollen dann noch gescheit mit dem Zweirad wieder nach Hause kommen? Bevor es zu schlimmerem kommen konnte und etwa noch meine Kenntnisse in Erster Hilfe gefragt würden, machten wir uns auf den Rückweg.
Keine sehr große Runde war das heute, aber ich war zumindest mal wieder mit der NX 250 on the road!


Montag, 24. April 2017

Sonntagsausfahrt

Gestern waren wir eingeladen zusammen mit einigen LJ's über den Haarstrang zu fahren.
Los ging es am Möhnesee. Unser Guide kennt da eine Stelle, an der man auch mit dem Motorrad bis ans Wasser kommen kann. Vor lauter Begeisterung habe ich zunächst vergessen Fotos zu machen.
Hier sind wir schon bei unserem ersten Stopp auf dem Haarstrang. Bei gutem Wetter kann man von hier aus den Teutoburger Wald und das Hermannsdenkmahl sehen.


Ein Weilchen später gab es eine "Brotzeit". Natürlich mit Parkplatz auf der Wiese. Nah an einem Bach. (Im Prinzip war das eine Insel, eine Flussinsel) Sieht ein bisschen sumpfig aus. Ob die da langsam versinken werden? Mal ausprobieren.


Klappt. Der Untergrund erweist sich als fest genug.


Ein Picknick mit allem, was man braucht. Etwas Sonne wäre schön gewesen, aber lustig war es auch so. Und lecker!


Eine LJ-Ausfahrt ohne Wasserdurchfahrt ist nur der halbe Spass. Für meinen Jeep und mich war das eine Premiere. Der Mechaniker war nicht aus der Ruhe zu bringen, auf meiner Seite stand das Wasser gefühlt allerdings schon bis Mitte Scheibe. ( Anm. d. Mech.: Der beste Moment war der, als ich anmerkte, dass meine Füße nass werden^^)

Wir sind mal wieder durch Gegenden gekommen, die werde ich vermutlich im Leben nicht mehr wieder finden werde. Mit Steigungen ( Anm. d. Mech.: wo ein LJ fährt, fährt auch ein Jeep) und richtig engen Strassen,



da leben die LJ-Leute so richtig auf.


Wir sind den ganzen Tag gefahren und hatten nur eine einzige Ampel..... Dafür aber urige Ortsdurchfahrten und sogar Schotterstücke, 
Natürlich habe wir immer mal wieder angehalten. Genug Gruppenfotos müssen einfach sein.


Es ging über Feldwege und durch Pfützen. Ohne Dekoration sollte keiner nach Hause kommen.



 Sogar mein Renegade sieht jetzt besser aus.



Den wasche ich jetzt erstmal nicht und hoffe, dass es auch nicht so bald regnet.


Samstag, 22. April 2017

Der Stromwandler ist der Dieb

Die Frage nach dem Verbleib des Stroms aus der Batterie der NX 250 konnte heute endlich geklärt werden.
Nachdem der Mechaniker 2 neue Sicherungen für sein Messgerät erstanden hatte, stand neuen Erkenntnissen nix mehr im Weg. Ziemlich schnell war der Übeltäter gefunden: da fließt Strom durch die Leitung zum Navihalter. Obwohl das Gerät nicht drin steckt. Nicht immens viel, dafür aber ständig.


Die Ursache ist wohl der Stromwandler, der die Energie von 12 V auf 5 V reduziert. Immer. Und das Internet verrät, dass das bei allen Aktiv-Haltern so ist.
Ich konnte die Groschen richtig fallen hören: "dann ist das bei meiner DR BIG auch der Grund warum ich ständig die Batterie laden muß!!" sprach der Mechaniker mit kugelrunden Augen.
Das war ein Erfolg: 2 Rätsel auf einen Schlag gelöst!
Jetzt lassen wir erstmal das Navi von der Batterie getrennt, danach "fummeln wir das irgendwie mit ans Licht", damit wir alles über die Zündung schalten können. Aus ist dann echt aus.

Sonntag, 19. März 2017

So sieht's aus

Wenn die KLR bis zum August laufen soll, muss man irgendwann mal in den Motor gucken um zu sehen, ob da noch was zu retten ist.

Zunächst musste der Motor rausoperiert werden.


Unhandliche 50 Kilo wurden auf die Werkbank gewuchtet


und der Kopf abgeschraubt.


Bis hierher noch alles gut.


Dann kommt der Seitendeckel ab. Und das Ausmaß des Schadens wird sichtbar: tiefe Rillen haben sich ins Gehäuse gefressen.


Und das Duplexritzel ist aus der Flucht.










Die Kettenführung ist abgebrochen.


Die Ausgleichswellenkette war vermutlich die erste Kette, die gerissen ist. Die Steuerkette ist zwar auch kaputt, aber Sherlock Mechaniker ist sich sicher, dass die Ausgleichswellenkette schon eine Weile das Gehäuse angeritzt hat. So tiefe Rillen entstehen nicht so schnell. Außerdem meint er sich zu erinnern, dass die KLR schon komisch geklungen hat, als er den Heimweg vom Tipidorf aus angetreten hat.


Das Anlasserrad ist zerfetzt


Voller Späne


Der Ausgleichswellenkettenspanner scheint in Ordnung


Mit anderen Worten: der Motor ist ein Totalschaden. Die Sichtung der Teile auf dem Söller hat noch keine brauchbare Lösung des Problems gebracht. So richtig ist kein Ersatzmotor vorhanden und auch nicht so ohne Weiteres zusammenzubauen. 

Sonntag, 12. März 2017

Sonntach

Obwohl heute wunderbares Wetter war, haben der Mechaniker und ich beschlossen, uns nicht auf die Bikes zu schwingen. Weil an solchen Tagen der Verkehr in der Umgebung explodiert. ALLE wollen raus. Die Strassen zu Parks, Zoos, Seen und überhaupt in der ganzen Region sind derart befahren, dass ich mich frage, ob überhaupt jemand zu Hause ist. Außer uns natürlich. Wir hatten das Vergnügen den Freizeitreisenden dabei zuzusehen, wie sie den Parkplatz des nahen Parks erreichen wollten. Stau, Stau, Stau. Stundenlang. Mit Hupkonzerten selbstverständlich. Als ob es dadurch schneller ginge...
Während ich ein wenig die Sonne genossen habe, war der Mechaniker in der Garage beschäftigt. Ein bisschen aufräumen. Sortieren. Umparken. Ab und zu muß ein Bike draußen warten. Da kann ich ein Foto machen.


Diese Tuareg Wind fährt noch nicht, macht aber optisch was her.


Zweck der ganzen Motorradverschieberei war, die KLR aus der hinteren Garagenecke zu befreien. Dort war sie den Spinnen überlassen, nachdem der Mechaniker vor viereinhalb Jahren von einem Forumstreffen mit dem ADAC nach Hause kam. Danach hatte er erstmal keine Lust mehr. Steuerkette gerissen. Vermutlich. Der ganze Motor ist zerstört: Kurbelwelle, Ausgleichswellenkette... alles zerfetzt.  Aber jetzt, anlässlich des Treffens im Pott, will er sich das gute Stück doch endlich vornehmen und einen anderen Motor einbauen. Ganz gemütlich.


Erstmal nur gucken.
Ach, wenn sie da schon so steht, kann ja auch die Kühlflüssigkeit raus. Und die Verkleidung ist auch schnell ab...




Vielleicht bin ich ja dabei, wenn er den kaputten Motor aufmacht um sich den Schaden gründlich anzusehen.



Sonntag, 5. März 2017

Licht und Luft

Langsam taut die Garage mitsamt Inhalt aus der Winterstarre auf, und der Mechaniker hat angeregt, dass wir doch mal nachsehen könnten, wohin der Strom bei meiner NX 250 verschwindet. Gesagt, getan. An der Batterie liegt es definitiv nicht. Der Mechaniker hatte sie ausgebaut und wochenlang extern gelagert. So hat sie, trotz eisiger Temperaturen, die Spannung gehalten. Der nächste Schritt war, die kleine Honda einfach mal durchzumessen. Ich kann nicht sagen, dass ich verstehe, wie das geht, aber das Resultat war, dass das Messgerät vermutlich defekt ist. So kann das gar nicht stimmen. Naja.
Immerhin hat meine kleine NX etwas Frühlingsluft geschnuppert und sich ein bisschen in der Sonne gewärmt.


Sonntag, 26. Februar 2017

KLR-Treffen 2017 - im Pott?

Der Gedanke ein Endurotreffen im Pott zu organisieren, geistert schon länger durch unsere Köpfe. Und so haben wir uns heute mal auf den Weg gemacht um zu gucken, was es in der Nähe gibt. Wir haben eine Stelle im Ruhrgebiet gesucht, die noch im Pott ist, aber doch ans Sauerland grenzt. Denn dahin sollen die Ausfahrten gehen. Also mitten drin und doch auch wieder nicht.
Wir sind fündig geworden: der Campingplatz Hohensyburg hat eine idyllische Lage mit einer Anfahrt über schmale, kurvige Straßen und ist somit echt endurotauglich. Er hat in der Umgebung auch einiges zu bieten. z.B. den ältesten Motorradtreff Deutschlands. (Der natürlich nicht immer so leer ist, wie in diesem Video....)
Der Campingplatz ist gut gelegen und hat für Gruppen eine Wiese, auf der man niemanden stört. Autos und Motorräder dürfen auf der Wiese geparkt werden.  Die Sanitären Anlagen sind exakt so wie auf der Webseite und erst seit 2016 fertig. Im gleichen Gebäude befindet sich eine Küche, in der man spülen und auch kleine 2-flammige Herde benutzen kann. Auch alles neu.
Als wir die Tür zur Küche öffneten, kam uns eine kleine weiße Drohne entgegen geflogen. Der Pilot war ein Neuling seines Fachs und wollte ein bisschen ohne Windeinfluss üben. Und so ein Wohnwagen sei da doch etwas zu klein, gab er zu bedenken.
Wir haben uns an der Rezeption gemeldet und durften uns alles genau ansehen. Auch die beiden Übernachtungsfässer, und den Wohnwagen, den man mieten kann, durften wir von innen angucken. Alles macht einen guten, wirklich sauberen Eindruck.
Es gibt einen Kiosk, der kleine Mahlzeiten anbietet. Auch Frühstück für morgens. Zitat: "Kaffee und Bier sind immer genug da." Alles kein Problem, auch nicht bei einer größeren Gruppe, wird signalisiert. Typisch, wir sind ja noch in Dortmund.
Am anderen Ende des Platzes gibt es eine Gastronomie mit Biergarten direkt an der Ruhr. Im Moment ist sie geschlossen, macht erst im April wieder auf. Und wer auf amerikanisches Essen steht, bekommt im Roadstop in der Nähe auch etwas zwischen die Zähne.
Ich glaube ja, dass das ein guter Ort für ein Treffen wäre, weil einfach viele Faktoren stimmen. Mal sehen, was die Leute aus dem KLR-_Forum so dazu meinen.



Schon der Weg zur Wiese ist gut für Enduros.


Die Wiese....


...ist wirklich riesig.


Das Häuschen mit den sanitären Anlagen von innen. An den Wänden sind große Fotos auf Leinwand, die alle was mit dem Pott zu tun haben...


....und wenn jemand doch noch Langeweile haben sollte, kann er/sie sich aus dem Regal im Hintergrund ein Buch nehmen.


Die Küche


und der Fluß


Das sind die beiden Fässer, die man mieten kann.


Sonntag, 19. Februar 2017

Anhängerkupplung

Weil ich meinen Jeep nicht als Neuwagen bestellt habe, sondern der Mechaniker eine Tageszulassung für mich gefunden hat, hatte mein Renegade keine Anhängerkupplung. Weil ich aber mit dem Jeep nicht immer nur von hier zur Arbeit und zurück fahren will, sondern auch schöne Abenteuer erleben möchte, musste eine Anhängerkupplumg nachgerüstet werden. Nach kurzer Recherche bestellte ich eine bei S&E in Dortmund. Das war sofort im Januar. Der Januar ist bei denen immer Rabattmonat, und so kostete die komplette Kupplung mit Einbau 582,- €. Den Termin zur Montage bekam ich zwar erst im Februar, aber das macht ja nix.
Und so sieht mein Renegade jetzt aus:





Das abnehmbare Teil hat man natürlich besser immer dabei. Unter der Ablage im Kofferraum ist ein idealer Platz, um das schwere Ding zu verstauen.


Der Mechaniker schnitzt deshalb kurzerhand  die passenden Auslassungen ins Styropor.


Was uns jetzt noch fehlt, ist ein Motorradanhänger.......