Sonntag, 19. März 2017

So sieht's aus

Wenn die KLR bis zum August laufen soll, muss man irgendwann mal in den Motor gucken um zu sehen, ob da noch was zu retten ist.

Zunächst musste der Motor rausoperiert werden.


Unhandliche 50 Kilo wurden auf die Werkbank gewuchtet


und der Kopf abgeschraubt.


Bis hierher noch alles gut.


Dann kommt der Seitendeckel ab. Und das Ausmaß des Schadens wird sichtbar: tiefe Rillen haben sich ins Gehäuse gefressen.


Und das Duplexritzel ist aus der Flucht.










Die Kettenführung ist abgebrochen.


Die Ausgleichswellenkette war vermutlich die erste Kette, die gerissen ist. Die Steuerkette ist zwar auch kaputt, aber Sherlock Mechaniker ist sich sicher, dass die Ausgleichswellenkette schon eine Weile das Gehäuse angeritzt hat. So tiefe Rillen entstehen nicht so schnell. Außerdem meint er sich zu erinnern, dass die KLR schon komisch geklungen hat, als er den Heimweg vom Tipidorf aus angetreten hat.


Das Anlasserrad ist zerfetzt


Voller Späne


Der Ausgleichswellenkettenspanner scheint in Ordnung


Mit anderen Worten: der Motor ist ein Totalschaden. Die Sichtung der Teile auf dem Söller hat noch keine brauchbare Lösung des Problems gebracht. So richtig ist kein Ersatzmotor vorhanden und auch nicht so ohne Weiteres zusammenzubauen. 

Sonntag, 12. März 2017

Sonntach

Obwohl heute wunderbares Wetter war, haben der Mechaniker und ich beschlossen, uns nicht auf die Bikes zu schwingen. Weil an solchen Tagen der Verkehr in der Umgebung explodiert. ALLE wollen raus. Die Strassen zu Parks, Zoos, Seen und überhaupt in der ganzen Region sind derart befahren, dass ich mich frage, ob überhaupt jemand zu Hause ist. Außer uns natürlich. Wir hatten das Vergnügen den Freizeitreisenden dabei zuzusehen, wie sie den Parkplatz des nahen Parks erreichen wollten. Stau, Stau, Stau. Stundenlang. Mit Hupkonzerten selbstverständlich. Als ob es dadurch schneller ginge...
Während ich ein wenig die Sonne genossen habe, war der Mechaniker in der Garage beschäftigt. Ein bisschen aufräumen. Sortieren. Umparken. Ab und zu muß ein Bike draußen warten. Da kann ich ein Foto machen.


Diese Tuareg Wind fährt noch nicht, macht aber optisch was her.


Zweck der ganzen Motorradverschieberei war, die KLR aus der hinteren Garagenecke zu befreien. Dort war sie den Spinnen überlassen, nachdem der Mechaniker vor viereinhalb Jahren von einem Forumstreffen mit dem ADAC nach Hause kam. Danach hatte er erstmal keine Lust mehr. Steuerkette gerissen. Vermutlich. Der ganze Motor ist zerstört: Kurbelwelle, Ausgleichswellenkette... alles zerfetzt.  Aber jetzt, anlässlich des Treffens im Pott, will er sich das gute Stück doch endlich vornehmen und einen anderen Motor einbauen. Ganz gemütlich.


Erstmal nur gucken.
Ach, wenn sie da schon so steht, kann ja auch die Kühlflüssigkeit raus. Und die Verkleidung ist auch schnell ab...




Vielleicht bin ich ja dabei, wenn er den kaputten Motor aufmacht um sich den Schaden gründlich anzusehen.



Sonntag, 5. März 2017

Licht und Luft

Langsam taut die Garage mitsamt Inhalt aus der Winterstarre auf, und der Mechaniker hat angeregt, dass wir doch mal nachsehen könnten, wohin der Strom bei meiner NX 250 verschwindet. Gesagt, getan. An der Batterie liegt es definitiv nicht. Der Mechaniker hatte sie ausgebaut und wochenlang extern gelagert. So hat sie, trotz eisiger Temperaturen, die Spannung gehalten. Der nächste Schritt war, die kleine Honda einfach mal durchzumessen. Ich kann nicht sagen, dass ich verstehe, wie das geht, aber das Resultat war, dass das Messgerät vermutlich defekt ist. So kann das gar nicht stimmen. Naja.
Immerhin hat meine kleine NX etwas Frühlingsluft geschnuppert und sich ein bisschen in der Sonne gewärmt.


Sonntag, 26. Februar 2017

KLR-Treffen 2017 - im Pott?

Der Gedanke ein Endurotreffen im Pott zu organisieren, geistert schon länger durch unsere Köpfe. Und so haben wir uns heute mal auf den Weg gemacht um zu gucken, was es in der Nähe gibt. Wir haben eine Stelle im Ruhrgebiet gesucht, die noch im Pott ist, aber doch ans Sauerland grenzt. Denn dahin sollen die Ausfahrten gehen. Also mitten drin und doch auch wieder nicht.
Wir sind fündig geworden: der Campingplatz Hohensyburg hat eine idyllische Lage mit einer Anfahrt über schmale, kurvige Straßen und ist somit echt endurotauglich. Er hat in der Umgebung auch einiges zu bieten. z.B. den ältesten Motorradtreff Deutschlands. (Der natürlich nicht immer so leer ist, wie in diesem Video....)
Der Campingplatz ist gut gelegen und hat für Gruppen eine Wiese, auf der man niemanden stört. Autos und Motorräder dürfen auf der Wiese geparkt werden.  Die Sanitären Anlagen sind exakt so wie auf der Webseite und erst seit 2016 fertig. Im gleichen Gebäude befindet sich eine Küche, in der man spülen und auch kleine 2-flammige Herde benutzen kann. Auch alles neu.
Als wir die Tür zur Küche öffneten, kam uns eine kleine weiße Drohne entgegen geflogen. Der Pilot war ein Neuling seines Fachs und wollte ein bisschen ohne Windeinfluss üben. Und so ein Wohnwagen sei da doch etwas zu klein, gab er zu bedenken.
Wir haben uns an der Rezeption gemeldet und durften uns alles genau ansehen. Auch die beiden Übernachtungsfässer, und den Wohnwagen, den man mieten kann, durften wir von innen angucken. Alles macht einen guten, wirklich sauberen Eindruck.
Es gibt einen Kiosk, der kleine Mahlzeiten anbietet. Auch Frühstück für morgens. Zitat: "Kaffee und Bier sind immer genug da." Alles kein Problem, auch nicht bei einer größeren Gruppe, wird signalisiert. Typisch, wir sind ja noch in Dortmund.
Am anderen Ende des Platzes gibt es eine Gastronomie mit Biergarten direkt an der Ruhr. Im Moment ist sie geschlossen, macht erst im April wieder auf. Und wer auf amerikanisches Essen steht, bekommt im Roadstop in der Nähe auch etwas zwischen die Zähne.
Ich glaube ja, dass das ein guter Ort für ein Treffen wäre, weil einfach viele Faktoren stimmen. Mal sehen, was die Leute aus dem KLR-_Forum so dazu meinen.



Schon der Weg zur Wiese ist gut für Enduros.


Die Wiese....


...ist wirklich riesig.


Das Häuschen mit den sanitären Anlagen von innen. An den Wänden sind große Fotos auf Leinwand, die alle was mit dem Pott zu tun haben...


....und wenn jemand doch noch Langeweile haben sollte, kann er/sie sich aus dem Regal im Hintergrund ein Buch nehmen.


Die Küche


und der Fluß


Das sind die beiden Fässer, die man mieten kann.


Sonntag, 19. Februar 2017

Anhängerkupplung

Weil ich meinen Jeep nicht als Neuwagen bestellt habe, sondern der Mechaniker eine Tageszulassung für mich gefunden hat, hatte mein Renegade keine Anhängerkupplung. Weil ich aber mit dem Jeep nicht immer nur von hier zur Arbeit und zurück fahren will, sondern auch schöne Abenteuer erleben möchte, musste eine Anhängerkupplumg nachgerüstet werden. Nach kurzer Recherche bestellte ich eine bei S&E in Dortmund. Das war sofort im Januar. Der Januar ist bei denen immer Rabattmonat, und so kostete die komplette Kupplung mit Einbau 582,- €. Den Termin zur Montage bekam ich zwar erst im Februar, aber das macht ja nix.
Und so sieht mein Renegade jetzt aus:





Das abnehmbare Teil hat man natürlich besser immer dabei. Unter der Ablage im Kofferraum ist ein idealer Platz, um das schwere Ding zu verstauen.


Der Mechaniker schnitzt deshalb kurzerhand  die passenden Auslassungen ins Styropor.


Was uns jetzt noch fehlt, ist ein Motorradanhänger.......

Sonntag, 29. Januar 2017

Steini war's

Endlich geht es wieder los: Gestärkt mit einem Becher Kaffee beginnen die ersten Aktionen der Saison.

Nach einer gefühlten Endlosigkeit mit Dauerfrost hatte der Wetterbericht für dieses Wochenende Plusgrade angekündigt. Auch für nachts. Eine gute Gelegenheit, um den Jeep durch die Waschstrasse zu schicken. Klar ist das Ergebnis nur von kurzer Dauer, weil ich schon am Montag wieder über die Pökelpiste (A 45) fahren muß, aber irgendwann muß der Schmöck ja mal ab. Und wenn man - das heißt: der Mechaniker - schon mal dabei ist, können auch gleich die neuen Nummernschildhalter montiert werden.



Die hatte der Mechaniker für mich im Internet erworben. Und sie sehen wirklich tausend mal besser aus als die, die das Autohaus da dran geschraubt hatte.
Eine kleine Wartung des Motorraums ergab, dass etwas Scheibenreiniger nachgeschüttet werden mußte. Außerdem entdeckte der Mechaniker eine schön in eine Ecke gestopfte halbe Birne. Eine von denen, die ich zur Vitaminversorgung der Vögel, Eichhörnchen und Kaninchen vor ein paar Tagen auf die Wiese geworfen hatte. Nachdem wir im Auto des Mechanikers vor einiger Zeit ein Frolic auf der Motorabdeckung gefunden hatten, war uns ganz schnell klar, dass der Steinmarder sich hier einen Vorrat anlegen wollte. Ich glaube, ich sollte wirklich mal 2 Schilder malen und sie unter die Motorhaube kleben. Auf dem einen ist ein Marder zu sehen, der irgendetwas frisst, auf dem anderen ein Marder, der gerade ein Kabel durchbeißt. Beide sind dick rot umrandet und mit einem roten Querbalken versehen. So in dem Stil der Verbotsschilder an Kinderspielplätzen. Vielleicht versteht er ja auch Bildersprache.

Sonntag, 15. Januar 2017

Gabel undicht

Bei der Tuareg Wind vom Mechaniker ist die Gabel undicht. Öl läuft aus. Irgendwo unten. Zwischendurch gab es sogar eine regelrechte Pfützenbildung.
Ob es da Dichtungen gibt, die vielleicht ausgetauscht werden können?



Ein ungeliebtes Thema bislang. Doch dann hat er im Internet eine neue Gabel gefunden. Braucht die Tuareg denn eine neue Gabel? Oder ist bei der alten noch etwas zu retten? Diese Frage trieb den Mechaniker dann doch in die Garage. Und mich gleich mit. Aus Neugier- und wegen der Fotos.


Das Ding war allerdings nicht auseinander zu montieren. Auch nicht mit diversen Tricks. Ob da was eingeklebt wurde?
Der Mechaniker hat alles versucht, weil er die schönen goldenen Rohre behalten wollte. Aber es war nix zu machen.
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Und als er beim Funktionstest auch noch festgestellt hat, dass sich da Riefen bilden, war die Entscheidung für die neue Gabel dann doch gefallen.


Achja: der Stromverlust bei meiner NX 250 liegt leider nicht an der Batterie. Irgendwo muss ein stetiger Verlust sein. Sobald es wärmer wird, werden wir uns auf die Suche machen...

Samstag, 14. Januar 2017

Winterruhe


Im Augenblick tut sich nicht viel in der Garage und bei den Mopeds. Abgesehen von den Alltagsaktivitäten sind wir in eine Art Winterruhe.gegangen
Gestern hatte der Jeep seine erste richtige Schneefahrt. Im Sauerland war ordentlich weißes Zeug vom Himmel gefallen, und natürlich war die Autobahn nicht geschoben. Die rechte Spur war voller Fahrzeuge. Die linke Spur hatte eine  geschlossener Schneedecke. Da traute sich niemand durch. Aber ich! Weil ich ja jetzt einen Geländewagen mit Allrad habe. Voller Begeisterung bin ich durch die weiße Masse und an allen stehenden Fahrzeugen vorbei gefahren. Klappt super. Und macht Spaß.