Dienstag, 20. Juni 2017

Sonnenuntergang

Das Wetter ist so schön, dass der Mechaniker spontan vorschlägt, ein Sonnenuntergangsbierchen am See zu trinken.

Dieses Mal bin ich Beifahrerin und lasse mich durch den warmen Abend fahren. Was für eine wunderbare Luft! Es riecht nach Gras und Blumen.
Es ist kaum Verkehr und so sind wir recht schnell an der Möhne.


Und parken fast am Ufer. Der Mechaniker hatte eigentlich vor, die DR Big in den Schotter am Wasser zu stellen, aber es waren noch zu viele Menschen da.

Das Bierchen gab's unterwegs an einer Tanke.


So lässt es sich aushalten.

Ist das schöööön!

Samstag, 17. Juni 2017

Montag, 12. Juni 2017

Essen bei Miss Mai

Was essen angeht bin ich anspruchsvoll. Untertrieben gesagt, wenn man den Mechaniker fragt.
Deshalb koche ich meistens selber. Ein Restaurant zu finden ist nicht einfach, denn ich kann absolut kein  convenience leiden.  Wozu haben die eine Küche, wenn die die meisten Sachen nur zusammenkippen oder aufwärmen? Für mich muss es selbstgemacht sein. Frisch. Nicht aus der Tüte, dem Glas oder mit Geschmacksverstärkern. Und weil das so ist, sind viele Restaurants - oder die, die so tun, als seinen sie eins-  bei mir auf der roten Liste. Ich kann nur sagen: da bin ich schwierig.
Gestern waren wir in Dortmund bei Miss Mai. Chinesische Küche. Ausgerechnet, dachte ich. Die benutzen doch immer Glutamat... Der Mechaniker hatte seine Trip Advisor App bemüht und gemeint, das sollten wir probieren. Ich war heimlich skeptisch, weil ich keine  weiteren Informationen hatte, aber  ich lasse mich auch gerne überraschen. Und ich wurde überrascht. Positiv.
Miss Mai ist ein ganz kleiner Laden mit 5 Tischen. Im Sommer stehen noch 3 Tische auf dem Bürgersteig. Die Einrichtung ist gediegen - kreativ., z.B. haben die über den Tischen am Fenster Lampen aufgehängt, in denen Grünpflanzen wachsen. Es gibt einiges zu entdecken in dem kleinen Lokal.
Die Speisenkarte besteht aus kleinen Kärtchen mit schönen Fotos der Gerichte, auf der Rückseite steht der Name, und aus was es besteht. Jedes Hauptgericht kann individuell gestaltet werden, es gibt zur Auswahl: mehr Grün, Garnelen, mit Tofu, mit Fleisch....
Gegessen wird mit Stäbchen. Eine Herausforderung für mich, aber satt geworden bin ich trotzdem.
Von der Zubereitung und dem Geschmack der Speisen bin ich begeistert. Das war richtig gut.
Ich hatte keine Kamera dabei, und im Grunde finde ich es auch nicht schön, das Essen erstmal zu fotografieren. In diesem Fall hätte es sich gelohnt. Aber die Internetseite gibt einen sehr guten Eindruck, da braucht es kein Foto von mir.
Fazit: da gehe ich gerne nochmal hin!

Dienstag, 6. Juni 2017

Ins Getümmel gestürzt

An Pfingsten ist bekanntlich auf den Strassen immer die Hölle los. Besonders, wenn das Wetter nur an einem Feiertag zuverlässig trocken vorhergesagt wird.
Am Sonntag hatte der Mechaniker noch in der Garage zu tun. Die DR Big musste aufgeschraubt und das Klappern im Motor beseitigt werden. Montag dann Sonne, Quellwolken und die Idee zum Möhnesee zu fahren. Gedacht, getan.
Zu meiner Überraschung haben wir es bis zum See auch ohne große Staus geschafft. Am Ufer ging es dann natürlich kaum vorwärts. Trotzdem haben wir irgendwann unser Ziel erreicht: parken mit Blick auf den See.


Wenn es weniger voll ist, abends zum Beispiel, kann man mit dem Bike noch näher ans Wasser.


In der Nähe gibt es eine Hütte, die Getränke verkauft. So kann man es sich eine Weile am See gemütlich machen.


Allerdings war an einen freien Platz in der angepeilten Lokalität nicht zu denken. Dann eben weiter fahren und zum Abendessen doch in Dortmund einkehren.


Auf dem Rückweg in die Stadt sind wir in ein Wohngebiet am Phönix eingebogen und fanden uns in einer riesigen Baustelle wieder. Die Strasse war auf einer Länge von fast einem Kilometer  tief ausgekoffert, geschottert und schön uneben. Legales offroad fahren mitten in der Stadt. Der Mechaniker war begeistert.

Die gesamte Tour war 178 km lang. Ich bin mit vollem Tank los gefahren und mußte noch nicht auf Reserve schalten. Beim nächsten Tankstopp werde ich dann sehen, wie viel die NX verbraucht hat. 9 l passen in den Tank. Der Mechaniker behauptet ja, ich könnte 300 km mit einer Tankfüllung fahren, aber ich bin da skeptisch.

Sonntag, 21. Mai 2017

Spät gezündet


In diesem Jahr hat es aus verschiedenen Gründen ziemlich lange gedauert, bis ich die kleine NX gestartet und zu einem kleinen Ausflug auf die Strasse gelenkt habe. Besser spät als gar nicht.
Das Wetter war schön und angesichts der hohen Ausflüglerdichte im Pott haben wir uns auf den Weg ins Sauerland gemacht.Natürlich geht auch das nicht ohne die obligatorischen Opas, die sich verhalten wie Fahranfänger. Das kennen wir schon.
Unser Ziel war der "Windsack" Dort gab es für uns ein Getränk und eine Grünkernfrikadelle auf der Terrasse in der Sonne. Das war ein bisschen wir Ferien.
Am Nebentisch sassen 3 Radfahrer und kippten sich bei fast 30 Grad warmen Aussentemperaturen einen halben Liter Bier nach dem anderen in die Rübe. Dazu Frikadellen mit Brot und nochmal Bier. Manche Verhaltensweisen meiner Mitmenschen finde ich ziemlich spookie. Da strampeln die sich dem Berg hoch einige Kalorien weg, kippen dann literweise Bier in sich rein, gefolgt von Kohlenhydraten und Fett, sind danach von sitzen in der Sonne und dem ganzen Alk echt ziemlich blau - und wollen dann noch gescheit mit dem Zweirad wieder nach Hause kommen? Bevor es zu schlimmerem kommen konnte und etwa noch meine Kenntnisse in Erster Hilfe gefragt würden, machten wir uns auf den Rückweg.
Keine sehr große Runde war das heute, aber ich war zumindest mal wieder mit der NX 250 on the road!


Montag, 24. April 2017

Sonntagsausfahrt

Gestern waren wir eingeladen zusammen mit einigen LJ's über den Haarstrang zu fahren.
Los ging es am Möhnesee. Unser Guide kennt da eine Stelle, an der man auch mit dem Motorrad bis ans Wasser kommen kann. Vor lauter Begeisterung habe ich zunächst vergessen Fotos zu machen.
Hier sind wir schon bei unserem ersten Stopp auf dem Haarstrang. Bei gutem Wetter kann man von hier aus den Teutoburger Wald und das Hermannsdenkmahl sehen.


Ein Weilchen später gab es eine "Brotzeit". Natürlich mit Parkplatz auf der Wiese. Nah an einem Bach. (Im Prinzip war das eine Insel, eine Flussinsel) Sieht ein bisschen sumpfig aus. Ob die da langsam versinken werden? Mal ausprobieren.


Klappt. Der Untergrund erweist sich als fest genug.


Ein Picknick mit allem, was man braucht. Etwas Sonne wäre schön gewesen, aber lustig war es auch so. Und lecker!


Eine LJ-Ausfahrt ohne Wasserdurchfahrt ist nur der halbe Spass. Für meinen Jeep und mich war das eine Premiere. Der Mechaniker war nicht aus der Ruhe zu bringen, auf meiner Seite stand das Wasser gefühlt allerdings schon bis Mitte Scheibe. ( Anm. d. Mech.: Der beste Moment war der, als ich anmerkte, dass meine Füße nass werden^^)

Wir sind mal wieder durch Gegenden gekommen, die werde ich vermutlich im Leben nicht mehr wieder finden werde. Mit Steigungen ( Anm. d. Mech.: wo ein LJ fährt, fährt auch ein Jeep) und richtig engen Strassen,



da leben die LJ-Leute so richtig auf.


Wir sind den ganzen Tag gefahren und hatten nur eine einzige Ampel..... Dafür aber urige Ortsdurchfahrten und sogar Schotterstücke, 
Natürlich habe wir immer mal wieder angehalten. Genug Gruppenfotos müssen einfach sein.


Es ging über Feldwege und durch Pfützen. Ohne Dekoration sollte keiner nach Hause kommen.



 Sogar mein Renegade sieht jetzt besser aus.



Den wasche ich jetzt erstmal nicht und hoffe, dass es auch nicht so bald regnet.


Samstag, 22. April 2017

Der Stromwandler ist der Dieb

Die Frage nach dem Verbleib des Stroms aus der Batterie der NX 250 konnte heute endlich geklärt werden.
Nachdem der Mechaniker 2 neue Sicherungen für sein Messgerät erstanden hatte, stand neuen Erkenntnissen nix mehr im Weg. Ziemlich schnell war der Übeltäter gefunden: da fließt Strom durch die Leitung zum Navihalter. Obwohl das Gerät nicht drin steckt. Nicht immens viel, dafür aber ständig.


Die Ursache ist wohl der Stromwandler, der die Energie von 12 V auf 5 V reduziert. Immer. Und das Internet verrät, dass das bei allen Aktiv-Haltern so ist.
Ich konnte die Groschen richtig fallen hören: "dann ist das bei meiner DR BIG auch der Grund warum ich ständig die Batterie laden muß!!" sprach der Mechaniker mit kugelrunden Augen.
Das war ein Erfolg: 2 Rätsel auf einen Schlag gelöst!
Jetzt lassen wir erstmal das Navi von der Batterie getrennt, danach "fummeln wir das irgendwie mit ans Licht", damit wir alles über die Zündung schalten können. Aus ist dann echt aus.