Sonntag, 13. November 2016

Easter Eggs

Es war klar, dass ich all die witzigen Gimmicks erst so nach und nach finden würde. Hier sind noch 2:

Dieser kleine Bergsteiger ( ich habe inzwischen von Marcus gelernt, dass das ein Bigfoot ist) wandert in der Heckscheibe direkt oberhalb des Scheibenwischers.


Am Tank ist diese Spinne zu sehen. Der Hintergrund ist, dass in den USA die gelbe Sackspinne gerne in Benzintanks klettert und dort Netzte baut. Diese verstopfen die Entlüftung, was zu ernsten Problemen führt.

Sonntag, 6. November 2016

Da isser



Gestern war der grosse Tag: unser Jeep Renegade  konnte abgeholt werden. Mensch, war ich aufgeregt.
Der Mechaniker hatte den Jeep  für uns gefunden. Eine Tageszulassung. Mit 8 km auf dem Tacho, als wir ihn das erste Mal sahen. Das war Anfang Oktober.
Ich bin erstaunt, wie lange es dann immer noch dauert, bis man das Auto dann  abholen kann. Aber gestern war es dann soweit.
Unser Jeep stand in Bad Godesberg bei einem Händler und wurde für uns noch richtig schick gemacht.und in der Aufbereitung nochmal auf Hochglanz poliert. (Er hatte eine Weile draussen gestanden. Unter Bäumen.)
Und für die Spannung kam ein rotes Tuch drüber, Der Verkäufer hatte wohl auch selber Spass an der Sache.

"Tataaaaaaa"





Den ersten Alltagstest mit Parkplatzsuche starteten wir sofort, weil wir noch in Bonn Frühstücken gehen wollten. Und ich kann sagen: der kleine Jeep ist wirklich wendig.

Zu Hause dann natürlich die ersten Fotos vor Ruhrpottkulisse. Damit der Renegade direkt weiss, wo sein neues Zuhause ist.

Dienstag, 1. November 2016

Bastelzeit bei Butterflys

Heute ist Feiertag in NRW. Und im Hause Butterfly gab es eine ganze Menge zu tun.
Der Mechaniker hatte gestern schon einen Urlaubstag. Eine ideale Gelegenheit, um seine Suzuki mal wieder in aller Ruhe zu bewegen. Ab ins Sauerland. Aber nach einer kleinen Pause sprang sie dann nicht mehr an. Gar nicht mehr. Kein Zündfunke. Nix.  Da hilft nur der ADAC. ( Ich weiß schon, warum ich einen Familien-Tarif habe...)



Heute war dann Basteltag. Der Mechaniker pendelte zwischen PC und Garage hin und her, um herauszufinden, was wohl der Grund für seine unfreiwillige Abschlepperfahrt war.
Lag es an der Batterie? Warum ist der Zündfunke weg? Hatte der keine Lust mehr und hat Feierabend gemacht?
Tank ab, Motor aufmachen. Hilft ja alles nix. Muss man gucken.




Und wofür ist der blaue Schraubenzieher?


Die Lichtmaschine soll die Schuldige sein.  Der Mechaniker hat sie ausgebaut, nachdem er ganz abenteuerlich irgendwelche Messungen vorgenommen hat.  


Und wofür sind die Lappen?


Während dessen  war ich im Garten und habe den jahreszeitlich passenden Pilz gefunden.


Sonntag, 16. Oktober 2016

End of season?

Sonne. Auf dem Therometer stehen knapp 9 Grad. Tendenz steigend. Kurz vor Mittag machen der Mechaniker und ich uns auf, um noch eine Runde zu drehen. Vielleicht die letzte vor dem Winter?
Das Ruhrgebiet ist im Moment eine einzige Baustelle mit etlichen Sperrungen. Ohne Ortskenntnis ist kein Rauskommen aus dem Pott.
Wir hatten keine Lust auf Sonntagsfahrer, die auf dem Weg zu Tante Gertrude oder sonstwohin zum Kaffeetrinken die Strassen mit Mmximal 30 km/h befahren. Deshalb kam eine Tour zu einem der nahen Seen nicht in Frage und wir sind ein bisschen durch die Gegend gegondelt. Mit einer Pause und weitem Blick.




Es war kein sehr langer Ausflug. Nach etwa 3 Stunden waren wir wieder da. Die Motorräder sind vollgetankt in der Garage und schon fast bereit für die Winterpause. Die Tuareg Wind vom Mechaniker freut sich schon darauf, dass wir mit dem Schrauben anfangen. Und bei dem letzten KLR-Treffen hat der Mechaniker Lust bekommen, seine grüne KLR auch wieder fahrbereit zu machen. Die steht nämlich schon ein paar Jahre mit Motorschaden herum und harrt der Dinge, die da kommen.

Dienstag, 27. September 2016

Jeep Renegade - ein Fahrbericht

Der kleine Jeep lässt mich nicht wirklich los.  Also vereinbare ich eine Probefahrt bei der Niederlassung Rhein- Ruhr. Telefonisch kann ich mir das Fahrzeug genau aussuchen. Ich möchte den 2,0 Liter Diesel mit 140 PS und Schaltgetriebe testen. Die haben Serienmäßig Allradantrieb.
Die Terminvereinbarung gestaltet sich sehr unkompliziert und ich bekomme den Wagen inclusive einer kurzen Einweisung für 3 Stunden ohne Kilometerbegrenzung mit auf den Weg.

Der Renegade hat ein Keyless go- System. Der Schlüssel kann bequem in der Tasche bleiben. Aussen an den Türen befindet sich ein kleiner Knopf, mit dem man alle Türen inclusive Kofferraum auf einmal öffnen kann. (Zum Vergeleich: bei meinem Suzuki öffnet sich immer nur die Tür, an der der Träger des Schlüssels auf den Knopf drückt. Jede Tür und auch der Kofferraum müssen extra entriegelt werden)
Auch der Motor läßt sich starten, während der Schlüssel in der Tasche ist.
Besonders interessant finde ich die Handbremse.


Sie ist unterhalb des Schalthebels in der Mittelkonsole untergebracht. Beim Drücken des Knopfes verschwindet das Bremspedal vom Fuß weg nach vorne und ein Geräusch ertönt. So merkt die Fahrerin, dass die Handbremse aktiviert ist. Man kann den Knopf drücken, um die Handbremse zu deaktivieren. Oder einfach los fahren. Dann schaltet die Bremse auch ab und wird von alleine wieder aktiv, sobald der Motor ausgemacht wird.
Die Start-Stopp-Automatik ist ausschaltbar. Und sie bleibt aus, auch wenn ich den Motor zwischendurch ausmache. Man muß sie also nicht bei jedem Neustart wieder abstellen.

Der derzeitige Renegade ist eine Hommage an den Jeep Willy, den ersten Jeep, der vor 75 Jahren als Militärfahrzeug gebaut wurde. In Erinnerung an den Willi finden sich überall im Fahrzeug kleine lustige Besonderheiten.


Die Abbildung des Kühlergrills  


Das X, das auf dem alten Reservekanister zu sehen war.


Wieder der Kühlergrill in den Sitzlehnen vorne und hinten.


Und das ist mein absoluter Lieblingsgimmik: dieser kleine Willy fährt auf der Beifahrerseite die Frontscheibe rauf.


In der Türverkleidung


Die Mittelarmlehne lässt sich hochklappen und hat dein sehr tiefes Staufach. An dessen Boden findet sich eine Karte.


Auch im Ablagefach direkt unter der Mittelkonsole ist eine Karte ins Gummi geprägt.


Die Splash- Optik des Drehzahlmessers

Vermutlich habe ich nicht alles gefunden, was diese Edition so lustig macht,

Der Tacho ist übersichtlich gestaltet und verfügt über eine digitale und eine analoge Geschwindigkeitsanzeige.



Bei der Ausstattungsvariante mit Sitzheizung ist auch eine Lenkradheizung dabei. Die Sitzheizung ist 2-stufig regelbar und wärmt schnell. Auch die Hände werden fix gewärmt.


Klimaanlage und Multimediagerät sind mit an Bord. Der Soundcheck ergibt durchaus Discoqualitäten.  Der DAB- Radioempfang ist kristallklar und  die Bässe kommen wirklich gut. Einziger Mangel ist aus meiner Sicht der fehlende CD/MP3 Player. Als Autobahnvielfahrerin und somit auch Viel-Stau-Steherin höre ich Hörbücher en masse. Um nicht vor Langeweile umzukommen. Das brauchte eine Umstellung auf USB- Sticks. Würde aber vermutlich gehen.


Der Innenraum ist geräumig. Auch der Kofferraum ist recht groß. Der Jeep hat serienmäßig 5 Türen.








Ich finde, der Renegade macht sich bei uns zu Hause auch gut.

Das 6-Gang Schaltgetriebe ist leichtgängig, allerdings ist die Kupplung härter als bei der 120 PS Variante im 1,6 l Motor von Ibiza.
Es mag an meiner ausgeglichenen Fahrweise liegen. Oder daran, dass der 2 Liter Motor anders ist als der Jeep auf Ibiza. Ein Turboloch kann ich jedenfalls nicht finden.
Den Autobahntest besteht der Renegade mit Bravour. Meinen Anforderungen an Spritzigkeit beim Überholen und Beschleunigen entspricht er voll. Bei 160 km/h sind Windgeräusche zu hören, die allerdings nicht störend sind. Sobald das Radio an ist, sind auch die Geräusche weg,
Im Stadtverkehr ist der kleine Jeep überraschend wendig. Mit der Einparkhilfe hinten fällt mir die vermeintliche Größe des Wagens kaum auf.
Weil ich 3 Stunden Zeit hatte, habe ich ausgiebig Autobahn-, Überland - und Stadtverkehr getestet. Nachdem ich mich an die sensibel ansprechende Lenkung gewöhnt hatte, ging alles prima.
Die Sitze sind bequem und geben guten Halt.
Nach 3 tollen Stunden gebe ich den Kleinen wieder an der Niederlassung ab. So ganz kann ich mir einen Vergleich nicht verkneifen und parke meinen Suzuki neben dem Renegade. Vorne auf einer Linie. Und hinten sieht man den Größenunterschied.



Fazit des Tages.
der Renegade-Virus könnte mich befallen haben. Ich werde einfach die Inkubationszeit abwarten...

Sonntag, 25. September 2016

Jeep Renegade fahren auf Ibiza


Ibiza ist eine bergige Insel mit vielen engen Strassen und unzähligen Kurven. Nicht immer sind die Fahrspuren durch eine Mittellinie getrennt. Einige sind so schmal, dass es eng wird, wenn Gegenverkehr kommt.
Perfekte Bedingungen, um den Jeep Renegade zu testen. Der kleine Jeep ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, ich finde ihn ziemlich super (Untertreibung).
Der Autovermieter in der Nähe unseres Hotels hatte einen Renegade mit 120 PS Dieselmotor und Vorderradantrieb im Fuhrpark. Den haben wir uns für einen Tag ausgeliehen.



Der Renegade verfügt über einen Kompass. 



Der Jeep schafft die Wege der Insel problemlos. Auf extreme Abstecher in zu steile Staubpfade verzichteten wir allerdings. "Versichert ist alles ausser den Felgen und der Unterboden" Und weil man nie wissen kann, ob man nicht ein Stück Insel erwischt, über das im Reiseführer steht, dass " Fahrzeuge mit Allrad zu Not" unten ankommen, belustigten wir uns anderweitig.
Der Mechaniker testete den Motor und die Leistungskraft gründlich und hatte ein zufriedenes Grinsen im Gesicht.


Bei Temperaturen über 30 Grad haben wir auch die Kühlungsmöglichkeiten ausprobiert:
Fenster auf. Erst eine, dann beide Seiten, dann hinten. Klappt super, da zieht nix unangenehm im Nacken und auch die Frisur verrutscht nicht.
Klimaanlage: funktioniet tadellos.


Lichttest:


Abblendlicht


Fernlicht

Wir hatten gelesen, dass das Licht beim Jeep nicht so toll sein soll und man Xenon braucht. Wir fanden die Helligkeit absolut o.k.  Kommt nicht so gut raus bei den Fotos. Inzwischen war die ganze Karre auch mehr als staubig und die Standort für die Bilder nicht günstig. Wir haben jedenfalls alles Wichtige gesehen.

Fazit des Tages:
Der kleine Jeep macht richtig Spass. Ich werde immer mehr Fan.

Sonntag, 11. September 2016

Schöne Aussicht

Heutiges Tagesziel war nochmal der Berg mit der tollen Aussicht. Der mit dem Schotterstück. Es hat ja schon einmal ganz gut geklappt mit dem Schotterfahren. Also los. Der Mechaniker hat mich mit einem "Frühstück mit schöner Aussicht" gelockt. Da bin ich dabei.



Also für meine Verhältnisse ist das schon was...



Und der Berg ist zumindest so hoch, dass es einen Lift bis oben gibt... auf einem Schild steht, dass der Berg 722 m hoch ist.


Wir hatten alles dabei, was in einen Rucksack passt. Sogar Orangensaft.und Eier. Der Käse musste aus geruchlichen Gründen in eine Tüte, duftete aber trotzdem so sehr, dass der Mechaniker froh war um den Fahrtwind.

Es ist wirklich eine tolle Aussicht bei klarem Wetter.


Das Wetter war perfekt.

Der restliche Weg führte uns wieder am Möhnesee vorbei. Der war mörderisch überlaufen und überfahren. Die Polizei hatte sich ausgerüstet und zu schnell fahrende Motorradfahrer wurden von hinten fotografiert. Auch mit einem Wagen gefilmt. Das macht wenig Spass. Da sind wir schnell weiter gefahren

Fazit des Tages:
das Schotterstück ging auch heute ganz gut ( rauf immer schneller als runter)
leckeres Frühstück mit Aussicht
225 gefahrene Kilometer.


Sonntag, 4. September 2016

Überraschungspaket

Als ich gestern aus der Stadt nach Hause kam, hatte der Postbote ein Päckchen für mich deponiert.


Ich war sehr erstaunt, weil ich von La Vialla zwar einen Katalog angefordert hatte, aber sicher war, dass ich nichts bestellt hatte. Noch nicht. 
Neugierig machte ich den Karton auf und fand:


Ein Päckchen Spaghetti, ein Glas Tomatensoße und eine kleine Flasche Wein nebst Korkenzieher.
Also eine komplette Mahlzeit. In Bioqualität.
Ja, klar, man könnte sagen: das ist auch nur Werbung. Doch sie ist schön gemacht. Und so, dass ich mich direkt von der Qualität überzeugen kann.
Die haben da wirklich tolle Sachen. Wein, Öle, hausgemachte Nudeln, diverse Pestos und Soßen, Oliven, Käse, Antipasti, sogar Schokobrotaufstrich. Ein sehr interessanter "Laden". Und die Qualität wird stimmen, sonst wäre mir La Vialla nicht empfohlen worden.
Eine Vorauswahl für eine Bestellung hatte ich schon vor Tagen getroffen. Es wird Zeit, sie abzuschicken.....

Samstag, 3. September 2016

Aprilia Tuareg 600 Wind

Der Mechaniker hat sich im letzten Jahr für kleines Geld eine Aprilia Tuareg 600 Wind gekauft. Der Motor lief nicht. Es war nicht so klar, ob er jemals wieder laufen würde. Die Vorbesitzer hatten sie ordentlich verbastelt und auch die Lackierung war unter aller.
Glücklicherweise wohnt ein Freund im selben Ort und die Maschine konnte in seinen Garten geschoben werden. Von dort aus packte der Freund sie auf einen Hänger und brachte sie zu uns.


Der Mechaniker wäre nicht der Mechaniker, wenn er den Fehlern nicht auf die Spur gekommen wäre. Nach für mich recht kurzer Bastel- und Fehlersuchzeit, in der auch die Verkabelung neu gemacht wurde,sprang der Motor an.


Das Anlasserrelais mußte neu.


Die Verkabelung der Batterie und vom Anlasser hatte fertig.





Jetzt ging es darum, das Design zu retten.  Ein paar Aufkleber wurden abgeknibbelt, andere verklebt und danach sah die Tuareg sogar ganz schick aus. "abgerockter Endurostyle" nennt der Mechaniker das.

So geht das erstmal für Offroad-. aber im Winter müssen wir da noch mal ran.
Heute hatte die Tuareg ihren zweiten ausgiebigen Ausflug ins Gelände und wurde standesgemäß  am Hang versenkt.

Später hat sie noch 2 Mal gelegen, aber davon gibt es keine Fotos. Da hatte der Mechaniker anderes zu tun...und war wassergekühlt. So innerhalb des Anzuges.