Sonntag, 19. Februar 2017

Anhängerkupplung

Weil ich meinen Jeep nicht als Neuwagen bestellt habe, sondern der Mechaniker eine Tageszulassung für mich gefunden hat, hatte mein Renegade keine Anhängerkupplung. Weil ich aber mit dem Jeep nicht immer nur von hier zur Arbeit und zurück fahren will, sondern auch schöne Abenteuer erleben möchte, musste eine Anhängerkupplumg nachgerüstet werden. Nach kurzer Recherche bestellte ich eine bei S&E in Dortmund. Das war sofort im Januar. Der Januar ist bei denen immer Rabattmonat, und so kostete die komplette Kupplung mit Einbau 582,- €. Den Termin zur Montage bekam ich zwar erst im Februar, aber das macht ja nix.
Und so sieht mein Renegade jetzt aus:





Das abnehmbare Teil hat man natürlich besser immer dabei. Unter der Ablage im Kofferraum ist ein idealer Platz, um das schwere Ding zu verstauen.


Der Mechaniker schnitzt deshalb kurzerhand  die passenden Auslassungen ins Styropor.


Was uns jetzt noch fehlt, ist ein Motorradanhänger.......

Sonntag, 29. Januar 2017

Steini war's

Endlich geht es wieder los: Gestärkt mit einem Becher Kaffee beginnen die ersten Aktionen der Saison.

Nach einer gefühlten Endlosigkeit mit Dauerfrost hatte der Wetterbericht für dieses Wochenende Plusgrade angekündigt. Auch für nachts. Eine gute Gelegenheit, um den Jeep durch die Waschstrasse zu schicken. Klar ist das Ergebnis nur von kurzer Dauer, weil ich schon am Montag wieder über die Pökelpiste (A 45) fahren muß, aber irgendwann muß der Schmöck ja mal ab. Und wenn man - das heißt: der Mechaniker - schon mal dabei ist, können auch gleich die neuen Nummernschildhalter montiert werden.



Die hatte der Mechaniker für mich im Internet erworben. Und sie sehen wirklich tausend mal besser aus als die, die das Autohaus da dran geschraubt hatte.
Eine kleine Wartung des Motorraums ergab, dass etwas Scheibenreiniger nachgeschüttet werden mußte. Außerdem entdeckte der Mechaniker eine schön in eine Ecke gestopfte halbe Birne. Eine von denen, die ich zur Vitaminversorgung der Vögel, Eichhörnchen und Kaninchen vor ein paar Tagen auf die Wiese geworfen hatte. Nachdem wir im Auto des Mechanikers vor einiger Zeit ein Frolic auf der Motorabdeckung gefunden hatten, war uns ganz schnell klar, dass der Steinmarder sich hier einen Vorrat anlegen wollte. Ich glaube, ich sollte wirklich mal 2 Schilder malen und sie unter die Motorhaube kleben. Auf dem einen ist ein Marder zu sehen, der irgendetwas frisst, auf dem anderen ein Marder, der gerade ein Kabel durchbeißt. Beide sind dick rot umrandet und mit einem roten Querbalken versehen. So in dem Stil der Verbotsschilder an Kinderspielplätzen. Vielleicht versteht er ja auch Bildersprache.

Sonntag, 15. Januar 2017

Gabel undicht

Bei der Tuareg Wind vom Mechaniker ist die Gabel undicht. Öl läuft aus. Irgendwo unten. Zwischendurch gab es sogar eine regelrechte Pfützenbildung.
Ob es da Dichtungen gibt, die vielleicht ausgetauscht werden können?



Ein ungeliebtes Thema bislang. Doch dann hat er im Internet eine neue Gabel gefunden. Braucht die Tuareg denn eine neue Gabel? Oder ist bei der alten noch etwas zu retten? Diese Frage trieb den Mechaniker dann doch in die Garage. Und mich gleich mit. Aus Neugier- und wegen der Fotos.


Das Ding war allerdings nicht auseinander zu montieren. Auch nicht mit diversen Tricks. Ob da was eingeklebt wurde?
Der Mechaniker hat alles versucht, weil er die schönen goldenen Rohre behalten wollte. Aber es war nix zu machen.
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Und als er beim Funktionstest auch noch festgestellt hat, dass sich da Riefen bilden, war die Entscheidung für die neue Gabel dann doch gefallen.


Achja: der Stromverlust bei meiner NX 250 liegt leider nicht an der Batterie. Irgendwo muss ein stetiger Verlust sein. Sobald es wärmer wird, werden wir uns auf die Suche machen...

Samstag, 14. Januar 2017

Winterruhe


Im Augenblick tut sich nicht viel in der Garage und bei den Mopeds. Abgesehen von den Alltagsaktivitäten sind wir in eine Art Winterruhe.gegangen
Gestern hatte der Jeep seine erste richtige Schneefahrt. Im Sauerland war ordentlich weißes Zeug vom Himmel gefallen, und natürlich war die Autobahn nicht geschoben. Die rechte Spur war voller Fahrzeuge. Die linke Spur hatte eine  geschlossener Schneedecke. Da traute sich niemand durch. Aber ich! Weil ich ja jetzt einen Geländewagen mit Allrad habe. Voller Begeisterung bin ich durch die weiße Masse und an allen stehenden Fahrzeugen vorbei gefahren. Klappt super. Und macht Spaß.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Garagenweihnachten

Auch in unserer Garage ist Weihnachten ausgebrochen.


Der Mechaniker hat etwas Platz gemacht, unsren kleinen pinken Tisch platziert und die DR Big geschmückt.  Zwischen den Tagen ist die Garage so eine Art Ruheort, an dem wir uns für Heißgetränke und entspannte Gedanken einfinden. In der ersten Tageshälfte gibt es Kaffee oder Tee, zum Abend hin auch mal eine kochende Beize (Glühwein).



Wir machen es uns also gemütlich und ich wünsche Euch allen, dass auch Ihr das Weihnachtsfest genießt.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Bestandsaufnahme in der Garage

Der dritte Advent ist genau der richtige Tag, um mal zu überlegen, was im Winter so an Schrauberarbeiten zu erledigen ist. Dazu muss aber erst einmal Platz geschaffen werden. Die Gartengeräte (Schubkarre, Kärcher und Häcksler) können in den Keller gebracht und der Fuhrpark umgeparkt werden. Und in der geräumiger werdenden Garage lässt sich dann eine erste Sichtung machen.
Weil wir immer noch nicht genau wissen, warum die Batterie der NX 250 nach 2 Wochen Standzeit leer ist, bauen wir sie aus und hängen sie ans Ladegerät. Damit wir testen können, ob es an der Stromquelle selber liegt.


Die Suzuki DR Big soll einen zusätzlichen Lüfter bekommen. Aber das ist nicht vorrangig. Wichtiger ist, dass bei der Aprilia Tuareg 600 Wind Öl tropft. Aus der Gabel und irgendwo aus dem Motor.
Jetzt ist wieder Platz genug, um sie aufzubocken. Damit der Mechaniker nachsehen kann, wo das Öl wohl den Motor verlässt. Und damit er sich schon um Ersatzteile kümmern kann. Denn das kann unter Umständen schon mal das ein oder andere Weilchen dauern 


"Wenn ich sehe, wie die Kabel verlegt sind....."


"...und dann dieser Knick im Ölschlauch, wundert mich echt, dass die Karre überhaupt gefahren ist." spricht der Mechaniker.

Da kommt das Öl her! Da ist ein Simmerring kaputt.


Und weil der vermutlich nur von innen ausgebaut werden kann, muss der Deckel ab.
Sicher ist sicher: die Markierungen werden mit der Kamera festgehalten, damit später auch alles wieder passt.



Auch diese Markierung wird dokumentiert. Damit der Zahnriemen nachher auch wieder gut läuft.


Der Deckel ist schön sauber von innen.
Und die entscheidenden Teile des Motors auch. Nur oben auf den Rippen sieht man den Ölschlamm.



Fazit der Bestandsaufnahme: da müssen ein paar Simmerringe bestellt werden. Und: wir hätten den Motor nicht aufmachen müssen, der Simmerring, auf den es ankam, lässt sich doch von außen auswechseln. (Naja....)

Und dann ist da noch die KLR 600 mit dem defekten Motor, die seit einem KLR-Treffen vor ein paar Jahren so da steht und auf die Motivation des Mechanikers wartet.....


....und das Ersatzteillager auf dem Söller. Aber leider fehlen da trotzdem die entscheidenden Zylinderköpfe oder so....





Samstag, 10. Dezember 2016

Repariert

Nachdem der Mechaniker neulich mit seiner Suzuki DR Big im Sauerland durch den ADAC abgeborgen werden mußte, hat er sich auf die Fehlersuche gemacht. Und fix die Lichtmaschine in Verdacht gehabt.
Weil eine neue nicht so ohne weiteres zu haben und zu bezahlen ist, hat er seine alte, defekte Lichtmaschine ausgebaut und nach Bielefeld zur Reparatur geschickt. Danach erstmal warten. Und warten. Und warten. Das ist immer das Schlimmste. Irgendwann kam dann die instand gesetzte Lichtmaschine in genau dem Karton zurück, in dem wir sie hingeschickt hatten.
Natürlich hat der Mechaniker zwischendurch auch noch eine neue Dichtung besorgt. Und umgehend den Schrauberanzug angezogen, um die Suzuki wider fahrtüchtig zu machen.



Die Dichtung


Die Lichtmaschine ist eingebaut


Blick hinter die Kulissen


Fertig.

Jetzt noch wieder Öl einfüllen und  der Motor konnte gestartet werden. Und sprang an. Eine kurze Probefahrt die Strasse rauf und runter war erfolgreich. Jetzt fehlt noch etwas mildes Wetter ohne Regen und eine ausführlichere Runde kann gedreht werden.
"Läuft wie vorher", sagt der Mechaniker. "Und natürlich habe ich auch noch eine kleine Inspektion gemacht"
 Ja, so isser.

Sonntag, 13. November 2016

Easter Eggs

Es war klar, dass ich all die witzigen Gimmicks erst so nach und nach finden würde. Hier sind noch 2:

Dieser kleine Bergsteiger ( ich habe inzwischen von Marcus gelernt, dass das ein Bigfoot ist) wandert in der Heckscheibe direkt oberhalb des Scheibenwischers.


Am Tank ist diese Spinne zu sehen. Der Hintergrund ist, dass in den USA die gelbe Sackspinne gerne in Benzintanks klettert und dort Netzte baut. Diese verstopfen die Entlüftung, was zu ernsten Problemen führt.

Sonntag, 6. November 2016

Da isser



Gestern war der grosse Tag: unser Jeep Renegade  konnte abgeholt werden. Mensch, war ich aufgeregt.
Der Mechaniker hatte den Jeep  für uns gefunden. Eine Tageszulassung. Mit 8 km auf dem Tacho, als wir ihn das erste Mal sahen. Das war Anfang Oktober.
Ich bin erstaunt, wie lange es dann immer noch dauert, bis man das Auto dann  abholen kann. Aber gestern war es dann soweit.
Unser Jeep stand in Bad Godesberg bei einem Händler und wurde für uns noch richtig schick gemacht.und in der Aufbereitung nochmal auf Hochglanz poliert. (Er hatte eine Weile draussen gestanden. Unter Bäumen.)
Und für die Spannung kam ein rotes Tuch drüber, Der Verkäufer hatte wohl auch selber Spass an der Sache.

"Tataaaaaaa"





Den ersten Alltagstest mit Parkplatzsuche starteten wir sofort, weil wir noch in Bonn Frühstücken gehen wollten. Und ich kann sagen: der kleine Jeep ist wirklich wendig.

Zu Hause dann natürlich die ersten Fotos vor Ruhrpottkulisse. Damit der Renegade direkt weiss, wo sein neues Zuhause ist.